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Besichtigung der Firma ARBURG in Loßburg |
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Sonntag, 25 Juli 2010 |
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Vuvuzelas für
Südafrika und Deutschland werden auf Allroundern hergestellt
Rund 30 Mitglieder und Gäste hatten sich auf
Einladung der Mittelstandsvereinigung (MIT) Calw/Freudenstadt am 02. Juli bei
der Firma ARBURG in Loßburg eingefunden. Nach einer kurzen Begrüßungsrede von
Ulrich Kallfass wurden die Anwesenden von Harald Gnegel in humorvoller Art in
die Firmengeschichte der Firma ARBURG eingeweiht. Begonnen hatte alles im Jahre
1923 mit dem Firmengründer Arthur Hehl.
So entstand auch der Name von ARthur und LoßBURG zum Firmennamen ARBURG.
Das 1. Produkt war ein Schoppenring. Schnell kamen weitere Produkte hinzu wie
Tortenuntersetzer, Kartoffelkörbchen, Möbelschlösser und Fotoblitzer.
Nachdem Probleme mit den Anschlusskabeln die Fotoblitzer in Massen
wieder in die Firma als Reklamation zurückbrachten, erfand Arthur Hehl eine
handgetriebene Spritzgussmaschine, mit der das Kabel mit Kunststoff ummantelt
werden konnte und somit das Problem gelöst war. Von dieser ersten Maschine
wurden bereits 10 000 Exemplare gebaut und verkauft.
Heute fertigt ARBURG auf 146000
m² Produktionsfläche in Loßburg mit 1600 Mitarbeitern als Marktführer die ARBURG
„Allrounder“. Eine Spritzgussmaschine in Modulbauweise die keine Wünsche der
Kunden offen lässt. „Allrounder für wirtschaftliches Spritzgießen“, so die
Firmenphilosophie. Die Produktion ist weitestgehend automatisiert, was einen
großen Wettbewerbsvorteil bringt. Alle Teile werden selbstgemacht und auf
höchste Präzision Wert gelegt. Der Exportanteil in 24 Länder beträgt über 60%.
Automobilindustrie, Medizintechnik, Verpackungsindustrie,
Elektrotechnik/Elektronik und Spielwaren schätzen die vielfältigen
Möglichkeiten des Mehrkomponenten-Spritzgießens, Pulverspritzgießens und
Verarbeitung von Duroplast.
So werden auch viele, der seit der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika
berühmt gewordenen Vuvuzelas, von „Allroundern“ der Firma ARBURG gefertigt.
Die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 verschonte auch die Firma nicht. So
reduzierte sich der Umsatz auf 214 Mio.Euro. Dennoch gehen 12% des Umsatzes
gehen in die Entwicklung. In den 60 Jahren des Bestehens der Firma wurden 1450
Lehrlingen ausgebildet. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt
über 14 Jahre.
Über 2 Stunden dauerte der Rundgang durch die hellen, zum Teil voll
verglasten Firmengebäude, die mit höchster Energieeffizienz beheizt oder
gekühlt werden können. Die Geschäftsführung in der 3.Generation ist nach wie
vor familien-verbunden mit christlich sozialer Tradition, was sich in gut
ausgebildeten Mitarbeiterteams niederschlägt.
Der Landtagsabgeordnete Norbert Beck berichtete dann zum Abschluss in
der gemütlichen Cafeteria noch von seiner Reise nach Berlin, wo er als Wahlmann
des Bundespräsidenten an der Bundesversammlung teilgenommen hatte.
Sein
Fazit nach einer regen Diskussion für die im nächsten Jahr in Baden-Württemberg
stattfindende Landtagswahl: Die CDU muss nach außen hin eine starke
Geschlossenheit zeigen und es gilt, offen für neue Koalitionsmöglichkeiten zu
sein.  |
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Ministerpräsident Stefan Mappus |
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Donnerstag, 11 Februar 2010 |
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Mitglieder der MIT Calw Freudenstadt gratulierten im Anschluss an die Landtagssitzung dem neuen Ministerpräsidenten Stefan Mappus am 10.2.2010 im Landtag zu seiner Wahl und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute. Zur Sitzung angereist waren der MIT-Vorsitzende Ulrich Kallfass, der Oberbürgermeister der Stadt Nagold Jürgen Großmann, das Vorstandsmitglied der größten Sparkasse Baden-Württembergs Hans Neuweiler, CDU-Geschäftsführerin Ursel Pfrommer, sowie der Landtagsabgeordnete für den Landkreis Calw Thomas Blenke.
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Ein kulinarischer Abend unter Freunden |
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Dienstag, 09 Februar 2010 |
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MIT-Chef Ulrich Kallfass hatte die Mitglieder unter
dem Motto „Ein kulinarischer Abend unter Freunden“ in das Mokni´s Palais nach
Bad-Wildbad eingeladen. Eine große Anzahl von Mittelständlern und bekannten
Persönlichkeiten aus der Region waren der Einladung gefolgt, darunter der
frischgebackene Staatssekretär Hans- Joachim Fuchtel mit Begleitung, MdL Thomas
Blenke, der Bürgermeister der Stadt Bad-Wildbad Klaus Mack, sowie der erst vor
kurzem zum Hauptgeschäftführer der IHK Nordschwarzwald gewählte Martin Keppler. Nach der Begrüßung durch MIT-Chef Ulrich Kallfass
begrüßte Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel die Gäste und gab einen interessanten
Einblick in seine neue Tätigkeit. Es schloss ich eine hochinteressante Hotelführung
durch das Ehepaar Mokni an: Wie sich das Badhotel – heute das Rossini - vom
Dornröschenschlaf zum Grand Hotel entwickelt hat. Ein Hotel wo träumen erlaubt
ist und sinnlich orientalische Wellness im Palais Thermal geboten wird. Dem eindrucksvollen Rundgang folgte ein Feuerwerk
der Köstlichkeiten. Das Mehrgängemenue lud zu Gesprächen über Gott und die Welt
ein. Wie konnte es anders sein, als dass auch an diesem Abend politische Themen
nicht ausgeklammert waren. Erfreut durften die Besucher ein Produkt des
heimischen Naturkosmetikherstellers, der Firma Börlind GmbH, Altburg entgegennehmen. Am frühen Morgen des nächsten Tages trennten sich die Mittelständler. Sie waren
begeistert. Eines war klar: Das traditionelle Neujahresessen wird auch im
kommenden Jahr fortgesetzt.
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MIT Calw Freudenstadt unterstützt mittelstandsfreundliche Verwaltung |
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Dienstag, 02 Februar 2010 |
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Oberbürgermeister Jürgen Großmann aus Nagold referierte bei der MIT
Calw-Freudenstadt zum Thema mittelstandsfreundliche Verwaltung, brauchen wir im
Landkreis Calw ein RAL
Gütezeichen?
MIT-Chef Ulrich Kallfass begrüßte die anwesenden Mittelständler,
insbesondere die Erste Landesbeamtin Frau Dr. Claudia Stöckle. Schnelle und verlässliche Verwaltungsleistungen sind beim Mittelstand
gefragter denn je. Das RAL- Gütezeichen –
Mitteltandsorientierte Kommunalverwaltung – setzt hier an. 14 konkrete messbare
Serviceversprechen, die auf die konkreten Bedürfnisse von Unternehmen abgestimmt sind und durch einen externen
Auditor geprüft werden, sind Teil
der RAL-Zertifizierung. Planungssicherheit, Berechenbarkeit sind die Folge. Abläufe
werden verschlankt und transparent. Nach innen und nach außen. Im Einzelnen
gehören dazu, z.B. die Bezahlung von Auftragsrechnungen innerhalb 15 Tagen, die
Bearbeitung von Beschwerden innerhalb 3 Tagen, die Bearbeitung für gewerbliche
Bauvorhaben innerhalb max. 40 Arbeitstagen. Die Stadt Nagold ist seit einigen Jahren als eine der
wenigen Städten in Deutschland zertifiziert. Sie hat mit dem geprüften
Gütekriterium beste Erfahrungen gemacht. Das RAL-Gütezeichen hat auch
Marketingcharakter. OB Jürgen Großmann warb deshalb
für eine Einführung des Gütesiegels auch im Landkreis Calw. Uneingeschränkte
Unterstützung erhielt er vom MIT-Chef Ulrich Kallfass, der von der praktischen
Umsetzung in Nagold berichtete. Es schloss sich eine rege
Diskussion mit den anwesenden Mittelständlern an. Am Schluss der Veranstaltung erklärte die Erste Landesbeamte Frau Dr. Stöckle, dass man das Thema RAL Gütezeichen im nächsten Verwaltungsrat des Landkreises im März
auf die Tagesordnung nehmen werde.
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Vorstand der MIT diskutiert mit MdL Thomas Blenke |
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Dienstag, 02 Februar 2010 |
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Traditionell zum Jahresbeginn war MdL Thomas Blenke
Gast der Kreisvorstandsitzung der Mittelstandsvereinigung Calw-Freudenstadt. In
seinem Vortrag zeigte er den
Mittelständlern die aktuelle Situation aus Sicht des Landes Baden-Württemberg
auf und nahm zu Brennpunkten der Politik und zur aktuellen Situation im
Landkreis Stellung. Die
Vorstandsmitglieder nahmen die Gelegenheit beim Schopfe und forderten den
Landtagsabgeordneten auf, zu einzelnen Fragen konkret Stellung zu nehmen. Thomas
Blenke nahm den Ball auf und stellte seinen Einsatz und seine Aktivitäten für
den Mittelstand in der Region dar.
Dabei ging es ihm nicht nur aufzuzeigen, was in der Region beispielsweise im
Bereich der Förderung ländlicher Raum erreicht werden konnte, vielmehr wollte
er wissen, welche konkreten Erfahrungen die Mittelständler hier haben und wo
ein möglicher Verbesserungsbedarf bestehe. Dieses
Thema führte zu vertiefenden Beratungen mit sehr unterschiedlichen Meinungen
zur Thematik Subventionen und
Wettbewerbsverzerrung. Einen
breiten Raum nahm, wie nicht anders zu erwarten, das Thema Bürokratie ein. Die
Unzufriedenheit der Mittelständler über nicht selten sinnlose Vorschriften sei
unverändert vorhanden. Man glaube nicht an den versprochenen Ruck. Junge
Menschen verstehen die Politik nicht mehr. Was von der EU komme, sei teilweise
unvertretbar, so die Meinung einzelner Vorstandsmitglieder. Im
Bereich der Vergabe von Aufträgen der Kommunen und des Landkreises erwartet der
MIT-Vorstand, die gesetzlichen Lockerungen konsequenter umzusetzen und auf öffentliche
Ausschreibungen zu verzichten, wo diese nicht gefordert werden. MIT
Chef Ulrich Kallfass dankte zum Abschluß der mehrstündigen Sitzung dem
Abgeordneten sehr herzlich, insbesondere für seinen Einsatz für den Mittelstand
in der Region, nachdem er vorher noch einige konkrete Vorgänge mit der Bitte um
Lösungsansätze mit auf den Weg bekommen hatte. Zum
Schluss nannte MIT Chef Ulrich Kallfass die Ziele der MIT für das neue Jahr: Installation
eines Mittelstandsnetzwerkes in der Region, konsequente Einmischung
in politische Negativentwicklungen, gesellige Veranstaltungen und
Firmenbesuche, Mitgliederpflege und Mitgliederwerbung. |
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