Sonntag, 05 September 2010

 
 

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Besichtigung der Firma ARBURG in Loßburg
Sonntag, 25 Juli 2010

Vuvuzelas für Südafrika und Deutschland werden auf Allroundern hergestellt

Rund 30 Mitglieder und Gäste hatten sich auf Einladung der Mittelstandsvereinigung (MIT) Calw/Freudenstadt am 02. Juli bei der Firma ARBURG in Loßburg eingefunden. Nach einer kurzen Begrüßungsrede von Ulrich Kallfass wurden die Anwesenden von Harald Gnegel in humorvoller Art in die Firmengeschichte der Firma ARBURG eingeweiht. Begonnen hatte alles im Jahre 1923 mit dem Firmengründer Arthur Hehl. So entstand auch der Name von ARthur und LoßBURG zum Firmennamen ARBURG.

Das 1. Produkt war ein Schoppenring. Schnell kamen weitere Produkte hinzu wie Tortenuntersetzer, Kartoffelkörbchen, Möbelschlösser und Fotoblitzer. Nachdem Probleme mit den Anschlusskabeln die Fotoblitzer in Massen wieder in die Firma als Reklamation zurückbrachten, erfand Arthur Hehl eine handgetriebene Spritzgussmaschine, mit der das Kabel mit Kunststoff ummantelt werden konnte und somit das Problem gelöst war. Von dieser ersten Maschine wurden bereits 10 000 Exemplare gebaut und verkauft.

Heute fertigt ARBURG auf 146000 m² Produktionsfläche in Loßburg mit 1600 Mitarbeitern als Marktführer die ARBURG „Allrounder“. Eine Spritzgussmaschine in Modulbauweise die keine Wünsche der Kunden offen lässt. „Allrounder für wirtschaftliches Spritzgießen“, so die Firmenphilosophie. Die Produktion ist weitestgehend automatisiert, was einen großen Wettbewerbsvorteil bringt. Alle Teile werden selbstgemacht und auf höchste Präzision Wert gelegt. Der Exportanteil in 24 Länder beträgt über 60%. Automobilindustrie, Medizintechnik, Verpackungsindustrie, Elektrotechnik/Elektronik und Spielwaren schätzen die vielfältigen Möglichkeiten des Mehrkomponenten-Spritzgießens, Pulverspritzgießens und Verarbeitung von Duroplast. So werden auch viele, der seit der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika berühmt gewordenen Vuvuzelas, von „Allroundern“ der Firma ARBURG gefertigt.

Die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 verschonte auch die Firma nicht. So reduzierte sich der Umsatz auf 214 Mio.Euro. Dennoch gehen 12% des Umsatzes gehen in die Entwicklung. In den 60 Jahren des Bestehens der Firma wurden 1450 Lehrlingen ausgebildet. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt über 14 Jahre.

Über 2 Stunden dauerte der Rundgang durch die hellen, zum Teil voll verglasten Firmengebäude, die mit höchster Energieeffizienz beheizt oder gekühlt werden können. Die Geschäftsführung in der 3.Generation ist nach wie vor familien-verbunden mit christlich sozialer Tradition, was sich in gut ausgebildeten Mitarbeiterteams niederschlägt.

Der Landtagsabgeordnete Norbert Beck berichtete dann zum Abschluss in der gemütlichen Cafeteria noch von seiner Reise nach Berlin, wo er als Wahlmann des Bundespräsidenten an der Bundesversammlung teilgenommen hatte. Sein Fazit nach einer regen Diskussion für die im nächsten Jahr in Baden-Württemberg stattfindende Landtagswahl: Die CDU muss nach außen hin eine starke Geschlossenheit zeigen und es gilt, offen für neue Koalitionsmöglichkeiten zu sein.

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Ministerpräsident Stefan Mappus
Donnerstag, 11 Februar 2010

Mitglieder der MIT Calw Freudenstadt gratulierten im Anschluss an die Landtagssitzung dem neuen Ministerpräsidenten Stefan Mappus am 10.2.2010 im Landtag zu seiner Wahl und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute. Zur Sitzung angereist waren der MIT-Vorsitzende Ulrich Kallfass, der Oberbürgermeister der Stadt Nagold Jürgen Großmann,  das Vorstandsmitglied der größten Sparkasse Baden-Württembergs Hans Neuweiler, CDU-Geschäftsführerin Ursel Pfrommer, sowie der Landtagsabgeordnete für den Landkreis Calw Thomas Blenke.

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